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Wahlkreismitgliederversammlung und Kreisparteitag in Seedorf

Der Landtagswahlkampf kann kommen: die CDU im Kreis Rottweil hat sich bei ihrer Doppelveranstaltung in Seedorf mit den personellen Weichenstellungen und mit inhaltlichen Positionierungen fit gemacht für die Auseinandersetzung im kommenden Frühjahr. Mit 97,8 Prozent aller Stimmen wurde Stefan Teufel zum dritten Mal als Kandidat für die Landtagswahl nominiert; einstimmig sogar bestätigte die Mitgliederversammlung der Christdemokraten den 42-jährigen in seinem Amt als CDU-Kreisvorsitzenden. In großer Harmonie und Geschlossenheit präsentierte sich die CDU bei diesem Treffen in dem Dunninger Teilort: sowohl in personeller Hinsicht wie auch inhaltlich. Stefan Teufel gab bei seinem Bericht über seine bisherige Arbeit, der auch gleichzeitig ein Ausblick auf die kommenden Jahre war, den Takt vor. So mit seinen Forderungen nach einer besseren Bildungspolitik („nicht Einfalt, sondern Vielfalt“), nach einer modernen Verkehrsinfrastruktur wie dem Gestalten der digitalen Revolution (Industrie 4.0) und familienfreundlichen Rahmenbedingungen. Die innere Sicherheit: ein weiterer Bereich, bei dem er die verfehlte Polizeireform kräftig kritisierte.
Stefan Teufel: „Wir wollen keinen Zentralismus, wir wollen die dezentralen Strukturen erhalten.“ Und eine Haushaltspolitik mit einem Budget ohne weitere Verschuldung. Nahtlos der Schulterschluss mit seinem leicht veränderten Kreisvorstand, auch mit seinem Zweitbewerber, Jochen Schwarz. Auch Kauder zollt Stefan Teufel ein großes Lob. Vor allem zeigte er mit seinem Beitrag über die Umstände der am gleichen Tag im Deutschen Bundestag verabschiedeten Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland die ganze Dramatik des Geschehens auf. „Ich hätte auch mit ja gestimmt, wenn ich nicht als Vorsitzender meiner Fraktion Vorbildfunktion gehabt hätte“, sagte er, doch dass dies niemandem leicht gefallen ist, auch das wurde deutlich. Auf der einen Seite ist da das dreiste und freche Auftreten der „halbstarken Burschen“ aus Athen, auf der anderen Seite aber verdeutlichte der Unionspolitiker die im anderen Fall zu erwartenden Verwerfungen deutlich. Dies alles musste erwogen werden, sagte er und zitierte Finanzminister Wolfgang Schäuble, der trotz der unglaublichen Angriffe und Beleidigungen von griechischer Seite sich dafür einsetzte, alles dafür zu tun, „dass dieses große Werk Europa nicht kaputt geht.“
Dr. Andreas Schwab bestätigte als Europaabgeordneter in seiner Rede die Ausführungen von Volker Kauder und betonte angesichts der zahlreichen Konflikte am Rande von Europa die Notwendigkeit, gute und verlässliche Partner zu haben. „Deutschland steht so gut da wie noch nie, doch alleine können wir die Probleme nicht lösen“, sagte er. Und er stellte die Frage in den Raum, ob allen Mitgliedern der Europäischen Union bewusst ist, dass Europa eine Wertegemeinschaft ist und sie somit eine besondere Verantwortung haben: „Wir müssen Europa zusammen halten. Und ich bin überzeugt, dass wir Wohlstand und Sicherheit erhalten können“, zog er ein Hoffnung machendes Fazit. Dieses jedoch gründet darauf, dass Stabilität, Seriosität und Verlässlichkeit vorhanden sind. Womit wiederum der Bogen zur Politik im Land gezogen war.

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40 jähriges Jubiläum der CDU Dunningen-Eschbronn

Der Hl. Christophorus dürfte seine Favoritenrolle als Schutzpatron des CDU Ortsverbandes Dunningen-Eschbronn eingebüsst haben. Obwohl das Festzelt zum 40 jährigen Bestehen in unmittelbarer Nähe seiner Kapelle aufgebaut wurde, konnte er nicht verhindern, dass dieses beim verheerenden Sturm am Donnerstag über 100 meter in ein Ackerfeld flog. So musste das Fest kurzfristig in den Pausenhof der Eschachschule verlegt werden
Dort konnte Vorstand Bantle neben zahlreich erschienen Mitglieder und geladenen Gästen an ihrer Spitze Volker Kauder Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion und den langjährigen Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Kreisvorstand Franz Sauter als Festredner begrüßen.
In seiner Laudatio gab Franz Sauter ein geschichtlichen Rückblick auf die Gründung des Südweststaates  und der CDU nach dem Zweiten Weltkrieg, wo sich evangelische und katholische Christen erstmals zu einer gemeinsamen Partei vereinigten. Frühere Versuche in der Weimarer Republick waren zum Scheitern verurteilt. Den Bogen zur aktuellen politischen Lage schlug Volker Kauder und würdigte die Rolle der großen Volksparteien als Garanten für Frieden, Freiheit und Wohlstand. In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Gerhard Winkler auch im Namen seines Eschbronner Kollegen Walter Ziegler dem Ortsverband für das Engagement in beiden Gemeinden.
Nach dem Schlußwort von Siegfried Kammerer fand der Festabend, der von Laura Rall und Helmut Schmeh vom Musikverein Lackendorf musikalisch umrahmt wurde, mit der Nationalhymne seinen würdigen Abschluß
Beim Gottesdienst am Sonntagmorgen in der Dunnínger St. Martinskirche rief Pfarrer Dr. Pajor dazu auf sich verstärkt für die Menschen ob jung oder alt, ob gesund oder krank und behindert einzusetzen und auch die Bewahrung der Schöpfung nicht aus den Augen zu verlieren.
Nach dem Gottesdienst unterhielt die Dunninger Festtagsmusik die zahlreichen Festgäste zu Frühschoppen, Mittagtisch und Nachmittagskaffee.

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